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Tourist in Karslruhe
Jeder kennt Karlsruhe aus den Nachrichten, wenn ein wichtiges Urteil der höchsten deutschen Bundesgerichte verkündet wird. Das Vorurteil „der langweiligen Beamtenstadt“ tut Karlsruhe unrecht, denn hinter Karlsruhe versteckt sich eine Stadt mit herausragendem Kulturangebot, viel Grün und viel badischer Lebensart. Überzeugen Sie sich selbst!

Willkommen in Karlsruhe
Viel zu entdecken gibt es in Karlsruhe. Eine Stadtgeschichte ganz ohne Mittelalterromantik, dafür mit einem fächerförmigen Stadtgrundriss von barocker Rationalität, mit hochkarätiger Baukunst aus den letzten drei Jahrhunderten und einem beispielgebenden Kulturleben. Jeden Tag ein abwechslungsreiches und dichtes Erlebnis-Angebot: von Straßenfesten und Open-Air-Konzerten, Ausstellungen, Kultur und Freizeiteinrichtungen bis hin zu den Restaurants, Cafés oder Clubs. Von der badischen Residenz zum Zentrum der Technologieregion – Karlsruhe hat viele Gesichter und blickt mit knapp 300 Jahren auf eine sehr junge Stadtgeschichte zurück. Die Lebensqualität ist hoch, die Region boomt. Mit 285.000 Einwohnern ist Karlsruhe eine Stadt, die man als „Denkfabrik mit Lebensart“ bezeichnen kann.
  • Stadtinfos

    Karlsruhe ist ein Stadtkreis, Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe, der Region Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe, der im Norden, Osten und Süden angrenzt. Im Westen wird die Stadt vom Rhein begrenzt, der hier die Grenze Baden-Württembergs mit Rheinland-Pfalz bildet. Karlsruhe liegt in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein.

    Das 1715 als barocke Planstadt mit sonnen- bzw. strahlenförmig vom Schloss ausgehenden Straßen gegründete Karlsruhe entwickelte sich zunächst nur in südliche Richtung. Aufgrund des so entstandenen fächerförmigen Grundrisses trägt Karlsruhe den Beinamen Fächerstadt. Karlsruhe war Haupt- und Residenzstadt des ehemaligen Landes Baden. Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt auch Residenz des Rechts genannt wird.

    Die Stadt liegt im Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim, zu dem die Stadt Karlsruhe, einige Gemeinden des Landkreises Karlsruhe (vor allem die Großen Kreisstädte Bruchsal, Ettlingen, Stutensee und Rheinstetten) sowie die Stadt Pforzheim, der nordwestliche Teil des Enzkreises, die Stadt Mühlacker und die Gemeinde Niefern-Öschelbronn im nordöstlichen Enzkreis gehören.

    Karlsruhe ist mit einer Jahresmitteltemperatur von 10,7 °C eine der wärmsten Städte Deutschlands und mit einer jährlichen Sonnenscheindauer von im Mittel 1691,4 Stunden (Referenzperiode 1961–90) auch eine der sonnigsten. Die geschützte Lage im Oberrheingraben hat zur Folge, dass in Karlsruhe im Sommer oft eine drückende Schwüle herrscht. Die Winter in Karlsruhe sind meist mild und oft durch den für das Rheintal typischen Hochnebel geprägt. Im langjährigen Mittel hat Karlsruhe 17,1 Eistage pro Jahr.

    Quelle und mehr Informationen: de.wikipedia.org
  • Sehenswertes

    Ein mildes Klima mit 1798 Sonnenstunden pro Jahr, 102 km Fahrradwege, 12 Bäder, ca. 800 Hektar Grünflächen und über 135 Kultureinrichtungen - das Sport- und Freizeitangebot ist vielfältig und Langeweile ist in Karlsruhe ein Fremdwort.

    Schloss Karlsruhe

    Mitten im Wald hat Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach am 17. Juni 1715 seine neue Residenz „Carols Ruh“ errichten lassen. Was zunächst als Lustschloss geplant war, wurde schon wenig später das erste und zentrale Gebäude der neuen Stadt Karlsruhe.



    Marktplatz mit Pyramide

    Der Marktplatz mit Pyramide ist der wohl bekannteste Platz in Karlsruhe und bildet quasi das Stadtzentrum. Auf ihm befindet sich auch das Wahrzeichen der Stadt, die 1823 errichtete Pyramide. Unter ihr befindet sich die Gruft der 1807 abgerissenen Konkordienkirche, in der der Gründer und Namensgeber der Stadt, Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach (1679-1738), bestattet ist. Außerdem befinden sich hier die Stadtkirche, das Rathaus und der Marktbrunnen.



    Bundesgerichtshof

    Seit über 50 Jahren steht Karlsruhe symbolhaft als „Residenz des Rechts“ auch für den modernen, demokratischen Rechtsstaat Deutschland. Das Erbgroßherzogliche Palais in Karlsruhe ist das Dienstgebäude des Präsidenten des Bundesgerichthofs. Er ist das oberste Gericht der Bundesrepublik Deutschland im Bereich der ordentlichen Gerichtsbarkeit.



    Turmbergbahn

    Die Turmbergbahn ist eine Standsteilbahn und verbindet den Stadtteil Durlach mit dem Turmberg. Auf einer Strecke von 315 Metern überwindet die Bahn 100 Höhenmeter bei einer maximalen Steigung von 36,2%. Sie wurde 1888 eröffnet und ist damit die zweitälteste Standseilbahn in Deutschland.



    Europabad Karlsruhe

    Das modernste Erlebnisbad der Region bietet Badespaß, Wellness und Urlaubsfeeling für die ganze Familie. Actionhelden und Entspannungskünstler kommen hier auf ihre Kosten.



    Zoologischer Stadtgarten

    Der Zoologische Garten in Karlsruhe ist einer der ältesten deutschen Zoos und zeichnet sich durch Verbindung von Zoo und Stadtgarten aus. Mitten in der Innenstadt gelegen ist er eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Fächerstadt.



    Stadtteil Durlach

    Der östliche Karlsruher Stadtteil Durlach ist älter als Karlsruhe selbst. Mittelalterliches Flair prägt die Durlacher Altstadt mit ihrem malerischen Marktplatz, der Stadtmauer, dem Schlossplatz und den engen Gassen und Gemäuern.



    Prinz-Max-Palais

    Ursprünglich prunkvoller Altersruhesitz eines Großunternehmers, dann Palast des badischen Hochadels, Wohnsitz des letzten kaiserlichen Reichskanzlers, Sitz des Bundesverfassungsgerichts, Hochschulgebäude und heute Stadtmuseum.



    Großherzogliche Grabkapelle

    Der badische Großherzog Friedrich I. und seine Gemahlin Luise von Preußen ließen ab 1889 dieses romantische Mausoleum verborgen in der Lärchenallee des Hardtwaldes, am Rande des Fasanengartens errichten. Die Großherzogliche Grabkapelle Karlsruhe ist im Rahmen von Sonderführungen zu besichtigen.



    Brunnen in Karlsruhe

    Wasser ist die Quelle des Lebens und davon hat Karlsruhe eine ganze Menge. Etwa 204 Brunnen findet man in Karlsruhe, wovon 46 frisches Trinkwasser liefern. Diese repräsentativen und prächtigen Brunnen tragen zu einem harmonischen Stadtbild bei.



  • Einkaufen

    Ettlinger Tor Karlsruhe

    Das »Ettlinger Tor Karlsruhe« sorgt für Einkaufsfreude pur. Auf drei Ebenen summieren sich die Galerien zu einer Shopping-Fläche von 33.000 Quadratmetern, die luxuriöse Architektur erinnert an das Innere eines Ozeanriesen. Das »Kommando« über 130 Fachgeschäfte, Restaurants und Bars hat Anne Klausmann, die ihren »Dampfer« mit Mode, Trends, Beauty und Wellness auf Kurs hält.



    Miles, Malls and More

    Auch für ganz Karlsruhe gilt das Motto: Miles, Malls and More. Man flaniert über die Einkaufsmeilen in der Kaiser-, Karl- und Waldstraße. Mit den eleganten »Malls« der europäischen Metropolen darf sich die »Post Galerie« messen. In dem mehr als hundert Jahre alten Palast bringt man seine Kreditkarte umrahmt von neobarocker Architektur zum Glühen.



    Großmarkt Karlsruhe

    Vom größten Frischezentrum der Region profitieren sowohl die gewerblichen Kun- den als Einkäufer aber auch die Endverbraucher. Der attraktive Produktmix im- portierter und einheimischer Waren hilft den Kunden des Großmarktes (Wochen-markthändler, Hotel- und Gaststättengewerbe, Lebens-mitteleinzelhändler, Dis- counter und Blumenhändler) also den gewerblichen Wiederverkäufern, die Region mit frischen Produkten zu versorgen.



    Wochenmärkte

    Die Karlsruher Wochenmärkte mit Blumenmarkt und Bauernmarkt haben viel zu bieten: zum Beispiel eine insgesamt 600 m² umfassende Obst- und Gemüsetheke, ein umfangreiches Angebot an Fleisch- und Wurstwarenständen, zahlreiche Spezialitätenstände mit beispielsweise französischer Salami, italienischer Pasta oder türkischen Oliven, Grundnahrungsmittel wie Brot, Käse und Fisch sowie traumhafte Blumen und Pflanzen, ja sogar selbst hergestellte Seife und Keramik. Aber nicht nur die Angebotsvielfalt, sondern auch die verschiedenen, über das Jahr hinweg stattfindenden Aktionen, wie die Schultütenaktion, Ernährungsberatung oder verschiedene Kochveranstaltungen prägen die Karlsruher Wochenmärkte. 100 Jahre Tradition, moderne Technik und kreative Ideen machen die Karlsruher Wochenmärkte zu dem was sie sind und lassen "Vielfalt erleben".


  • Übernachtung

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  • Museen

    Karlsruhe bietet eine vielfältige Landschaft an Museen und Galerien. Neben den Bereichen der Bildenden Künste, gibt es in Karlsruhe auch Museen und Ausstellungen zu Themen der Naturkunde, Geschichte, Technik, Heimatpflege und Literatur. Besonders interessant sind in Karlsruhe die Kunst-Ausstellungen im öffentlichen Raum. Aber auch Ausgefallenes und Besonderes bietet Karlsruhe.

    ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
    In seiner Arbeit vereint das ZKM Produktion und Forschung, Ausstellungen und Veranstaltungen, Vermittlung und Dokumentation. Mit dem Museum für Neue Kunst, dem Medienmuseum, dem Institut für Bildmedien, dem Institut für Musik und Akustik und den jüngeren Abteilungen Institut für Grundlagenforschung, Institut für Medien und Wirtschaft sowie dem Filminstitut verfügt das ZKM über vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung von interdisziplinären Projekten und internationalen Kooperationen.
    » www.zkm.de



    Staatliche Kunsthalle
    Die Staatliche Kunsthalle gehört zu den bedeutendsten und ältesten Museen der Bundesrepublik. Die Sammlung umfasst Kunst aus acht Jahrhunderten, vor allem Werke deutscher, französischer und niederländischer Meister. Das Kupferstichkabinett ist eine der ältesten Grafiksammlungen Europas.
    » www.kunsthalle-karlsruhe.de



    Badisches Landesmuseum
    Im Schloss werden die Sammlungen Ur- und Frühgeschichte, Antike Kulturen, Römer am Oberrhein, Markgräflich-Badische Sammlungen, Schloss und Hof, Baden und Europa und Sonderausstellungen gezeigt. Im Museum beim Markt ist Angewandte Kunst seit 1900 zu sehen, und im Museum in der Majolika-Manufaktur Keramik seit 1900.
    » www.landesmuseum.de



    Museum beim Markt
    Im Museum beim Markt rücken die Sammlungen zur Kunst des 20. Jahrhunderts in den Fokus einer Großstadt, die viel zur Moderne in Architektur und angewandter Kunst beigetragen hat - angefangen vom Jugendstil bis hin zu heutigen modernen Bauweisen.
    » www.landesmuseum.de



    Majolika - Keramik Manufaktur
    In der Majolika Keramik Manufaktur entstehen unvergleichliche und überwiegend in Handarbeit gefertigte Keramikprodukte von höchster Qualität.
    » www.majolika-karlsruhe.de



    Staatliches Museum für Naturkunde
    Das Karlsruher Naturkundemuseum zeigt in seinen Schausammlungen und im Vivarium einheimische und exotische Tiere und Pflanzen in lebensnaher Darstellung.
    » www.smnk.de



    Unimog Museum
    Seit über einem halben Jahrhundert ist der Unimog ein faszinierender Teil der Nutzfahrzeuggeschichte. Das zeigt sich in vielen Arbeitseinsätzen weltweit sowie im eigenen Unimog-Museum in Gaggenau.
    » www.unimog-museum.com
  • Bloss nicht!

    Baden-Württemberger gibt es nicht! Es gibt Badener und Schwaben! Das ist ein grosser Unterschied, das dürfen Sie nicht vergessen während Ihrem Besuch in Karlsruhe.

    Daher hier Hintergrundwissen für Sie:

    Karlsruhe war Haupt- und Residenzstadt des ehemaligen Landes Baden. Baden war von 1806 bis 1871 ein souveräner Staat und dann bis 1945 ein Land innerhalb des Deutschen Reiches. Bis 1918 war Baden eine Monarchie (zunächst absolutistisch, dann konstitutionell), von 1918 bis 1933 eine demokratische Republik und von 1933 bis 1945 Teil der nationalsozialistischen Diktatur. Heute sind die ehemals badischen Gebiete Teil von Baden-Württemberg innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.

    Obwohl die heutigen Regierungsbezirke nicht mehr den alten Landesgrenzen entsprechen und offiziell nur nach dem Sitz des Regierungspräsidiums benannt sind, werden sie landläufig oft noch als Nord- bzw. Südbaden bezeichnet. Andererseits beharren auch Bewohner von Orten, die heute zu den Regierungsbezirken Tübingen oder Stuttgart gehören (etwa am Bodensee), meist weiterhin darauf, badisch zu sein. Die alten Grenzen des Landes Baden spiegeln sich auch noch darin wider, dass es zwei eigenständige badische Sportbünde (Badischer Sportbund Nord und Badischer Sportbund Freiburg), sowie zahlreiche eigenständige badische Sportfachverbände (z. B. Südbadischer Fußball-Verband und Badischer Turner-Bund) und eine eigenständige Evangelische Landeskirche in Baden gibt. Die Einteilung der katholischen Bistümer (Erzbistum Freiburg bzw. Bistum Rottenburg-Stuttgart) entspricht ebenfalls den alten Grenzen. Auch andere Verbände sind noch nach den alten Grenzen getrennt. In der Organisation der Justiz haben sich die ehemaligen Grenzen ebenfalls erhalten. Manche Medien orientieren sich noch immer an den alten Grenzen von Baden und Württemberg: Zum Beispiel veranstaltet der SWR Hörfunk-Regionalprogramme wie „Baden Radio“ oder „Radio Südbaden“ im Programm SWR4 Baden-Württemberg oder auch der private Radiosender Radio Regenbogen. Ein starkes Regionalgefühl ist auch heute noch vorhanden oder sogar stärker geworden. Dies lässt sich auch an der Rolle des Badnerlieds[9] erkennen, einer der beliebtesten Regionalhymnen in Süddeutschland überhaupt, welche ab Ende des 19. Jahrhunderts belegt ist.

    Es gibt ein gewisses Lebensgefühl, das auch geschichtlich begründet ist. Es gibt pragmatische badische Lösungen. Man muss miteinander schwätzen und findet einen Weg miteinander klarzukommen. Es gibt sicher auch so etwas wie eine badische Liberalität. Das hängt mit dem Verfassungspatriotismus des 19. Jahrhunderts zusammen. Und dann gibt es das Leben an der Grenze - nahe Frankreich und der Schweiz. Das hat die badische Mentalität schon mitgeprägt.“

    – Sven von Ungern-Sternberg, Mehr als das Singen des Badner-Lieds.



    Alte Kultur
    Baden, nicht Württemberg, galt im 19. Jahrhundert als Musterländle und hatte naturräumlich durch die Oberrheinebene mit dem wärmsten Klima Deutschlands, mit fruchtbaren vulkanischen Böden, teilweise schon in der Römerzeit genutzten Heilquellen und Kurorten, ausgezeichneter Verkehrserschließung und der Nähe zu Frankreich und der Schweiz deutlich bessere Entwicklungsvoraussetzungen als Württemberg oder gar Bayern.

    Deutlich wird besonders im Süden und im Raum Karlsruhe das vorhandene Bewusstsein, mit dem sich die Menschen als Badener oder Badner bezeichnen – oft schon allein, um sich von der Landesregierung im württembergischen Stuttgart abzugrenzen. In diesem Zusammenhang findet beispielsweise das Badnerlied Verwendung, das in Baden einen höheren Stellenwert und Bekanntheitsgrad besitzt als die anderen Landeshymnen. So ertönt es seit den 1990er Jahren in den Stadien des SC Freiburg, des Karlsruher SC und des TSG 1899 Hoffenheim vor Beginn der Spiele. Traditionell wurde es auch bei den internationalen Galopprennen in Iffezheim vor dem Hauptrennen gespielt. Bis heute sieht man gerade in Südbaden viele badische Flaggen, und auch der badische Wein trägt die Identität des Landes fort.



    Fasching sagen!
    Falsch - das heisst Fasnacht.
    Große Bedeutung im Jahreslauf hat die Fasnacht, die vom Schmotzigen Donnerstag bis Aschermittwoch dauert. In dieser Zeit sind in vielen Gegenden Badens Büros und Geschäfte geschlossen, weil in jedem Ort Umzüge und Feste stattfinden. Umzüge und Fasnachtssitzungen sind aber auch schon ab dem Dreikönigstag üblich. Und selbst nach Aschermittwoch geht es weiter, in den Tiefen des Südschwarzwalds beginnt am Donnerstag danach die „Buurefaasned“, die traditionell mit einem „Schiibefüüer“ je nach Ortschaft bis zu vier Tage später endet.



    Gelbfüssler sagen!
    Oje - möchten Sie gerne an die Stadtgrenze geführt werden mit Blick nach Stuttgart und einen Tritt in den Hintern haben?
    Ab etwa 1900 wurde der Begriff auf die Einwohner Badens übertragen. Möglicherweise ist dies auf den badischen Wappengreif zurückzuführen, welcher früher mit gelben Klauen versehen wurde. Ursächlich könnten ebenfalls die vom Badischen Regiment im 18. Jahrhundert getragenen gelben Gamaschen sein.

    siehe hierzu auch http://www.wir-gelbfuessler.de/ba/dehoim.html

  • Kinder

    Hier sind die Kleinen ganz groß!
    Oje - möchten Sie gerne an die Stadtgrenze geführt werden mit Blick nach Stuttgart und einen Tritt in den Hintern haben? Ab etwa 1900 wurde der Begriff auf die Einwohner Badens übertragen. Möglicherweise ist dies auf den badischen Wappengreif zurückzuführen, welcher früher mit gelben Klauen versehen wurde. Ursächlich könnten ebenfalls die vom Badischen Regiment im 18. Jahrhundert getragenen gelben Gamaschen sein.

    siehe hierzu auch http://www.wir-gelbfuessler.de/ba/dehoim.html



    Kinder entdecken Karlsruhe
    Bei kindgerechten Stadtrundgang erkunden die Kinder die Karlsruher Geschichte und kleine Überrachungen und ein kleines spannendes Quiz lassen das Kinderherz höher schlagen! Infos und Anmeldung: Tourist-Information Karlsruhe



    Das Karlsruher Naturkundemuseum ist für kleine und große Besucher gleichermaßen ein Erlebnis. In seinen Schausammlungen und im Vivarium können einheimische und exotische Tiere und Pflanzen in lebensnaher Darstellung bestaunt werden.
    » www.smnk.de



    Verkehrsmuseum Karlsruhe
    Das Karlsruher Verkehrsmuseum wurde in der Stadt der beiden Erfinder Karl Freiherr Drais von Sauerbronn (1785 - 1851) und Karl Benz (1844 - 1929) eingerichtet und führt Sie durch rund 200 Jahre Mobilität auf Straße und Schiene. Drais erfand 1817 das nach ihm benannte einspurige Zweirad, auf dem man sich sitzend und mit den Füßen am Boden abstoßend fortbewegte. Der Automobilpionier Benz wurde im Karlsruher Stadtteil Mühlburg geboren. Auf seinen 1885 konstruierten dreirädrigen Motorwagen - dem ersten Automobil der Welt - erhielt er 1886 deutsche und ausländische Patente.
    » www.karlsruhe.de


  • Geheimtipps

    Koffler
    Kennen Sie das auch? Sobald sich Ihre wilde Partynacht dem Ende neigt, werden Sie und Ihr Partner plötzlich von einem mächtigen Hunger übermannt. Natürlich haben zu dieser Zeit bereits alle Schnellimbisse in einer Stadt wie Karlsruhe geschlossen. Alle? Nein, am Kofflers am Marktplatz bekommen Sie auch noch um 4.30 Uhr einen Fleischkäsweck mit Röstzwiebeln oder eine scharfe Currywurst.
    » www.kofflers-heuriger.de



    Disco
    Möchten Sie mit Ihrem Partner auf der Tanzfläche Spaß haben, so bieten sich gleich mehrere Danceclubs in Karlsruhe an. Im Zentrum finden Sie das Agostea oder das Kiwi. Auch ein Besuch des Café Wien am Durlacher Tor an der Universität könnten Sie in Erwägung ziehen. Hier gibt es eine Happy Hour für Cocktails (welche super sind!) und eine kleine Tanzfläche.



    Hardrock
    Stehen Sie und Ihre Freundin gerne entspannt mit einem Bierchen in der Hand am Rande der Tanzfläche und lauschen rockiger Musik oder sogar Heavy Metal, dann ist definitiv das "Unverschämt" die richtige Kneipe für Sie. Früher am Mühlburger Tor angesiedelt, hat die Kultkneipe der Hardrockfans im Herbst 2012 am Karlsruher Hauptbahnhof wiedereröffnet.
    » www.uv-karlsruhe.de
  • Karl ruhte.

    Die Geschichte vom ruhenden Karl
    Oder: Wie die „Fächerstadt“ zu ihrem Namen kam

    Es war ein trauriger Herbsttag, als Karl III. Wilhelm, Markgraf von Baden-Durlach, vor 300 Jahren ausritt. Dunkel umwölkt trug er das gekrönte Haupt zur Jagd: Er wohnte in einem zugigen Haus, der Regierungsjob nervte und mit der Markgräfin lief’s beziehungsmäßig eher fröstelig. Platt vom Alltag, der Jagd und einem deftigen Mittagsvesper nickte er schließlich in einem Wäldchen ein.



    Karl ruhte.
    Es ist gut möglich, dass er, als er wieder aufwachte, rief: „I had a dream!“ Immerhin hatte er einst in England studiert. Es war der Traum von einem neuen Schloss, sonnenhell, ringsum Alleen wie Sonnenstrahlen. Und all das genau hier, an der Stelle von Karls Ruhe.Ruckzuck machte sich der Markgraf an die Planung. Nur die Bauarbeiter fehlten noch, die späteren Bürger für die Sonnenstrahlen. „Think global, act local“ brainstormte der Kosmopoliten-Karl und lockte Menschen aus ganz Europa mit Steuervorteilen und Religionsfreiheit an. Noch nicht einmal fertig, zeigte sich die Stadt so aufgeschlossen und international wie keine zweite.

    1715 stand Karlsruhe schließlich, wie ein großer Fächer lagen die Alleen vor dem Schloss des Stadtgründers. Bald nannte man die Stadt deswegen auch „Fächerstadt“. Karl hatte dort abermals seine Ruhe: Die fröstelige Gräfin war ihm nicht ins neue Heim gefolgt.



    Das Badenerlied
    Das schönste Land in Deutschlands Gau'n,
    das ist mein Badner Land.
    Es ist so herrlich anzuschaun
    und ruht in Gottes Hand.
    Refrain:
    D'rum grüß ich dich mein Badnerland,
    du edle Perl' im deutschen Land, deutschen Land.
    frisch auf, frisch auf; frisch auf, frisch auf;
    frisch auf, frisch auf mein Badnerland.
    Zu Haslach gräbt man Silbererz,
    Bei Freiburg wächst der Wein,
    im Schwarzwald schöne Mädchen,
    ein Badner möcht' ich sein.
    D'rum grüß ich dich ...
    In Karlsruh’ ist die Residenz,
    in Mannheim die Fabrik.
    In Rastatt ist die Festung
    und das ist Badens Glück.
    D'rum grüß ich dich ...
    Alt-Heidelberg, du feine,
    du Stadt an Ehren reich,
    am Neckar und am Rheine,
    kein' and're kommt dir gleich.
    D'rum grüß ich dich ...
    Der Bauer und der Edelmann,
    das stolze Militär
    die schau'n einander freundlich an,
    und das ist Badens Ehr.
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